02.05.2016

Besuch bei der paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland in Stadthagen

Der persönliche Austausch ist wichtig, deshalb hatte es vor einiger Zeitauch ein Treffen mit Vertretern der Paritätischen Lebenshilfe Schaumburg-Weserbergland GmbH(PLSW) in unserer Zentrale in Minden gegeben.

Unser Gesamtschwerbehindertenvertreter Eberhard Krohne ist immer bemüht auf eventuelle Einsatzmöglichkeiten von schwerbehinderten Menschen in unserem Unternehmen hinzuweisen.

Dieter Schade, Geschäftsbereichsleiter des Geschäftsbereiches Arbeit und Teilhabe Schaumburg, lud am Ende des Rundganges zu einem Gegenbesuch in die Lothar-Wittko-Werkstatt nach Stadthagen ein.

Dieses Angebot nahmen die Schwerbehindertenvertretungen des Großhandels und ihre Gäste gern an.

Dieter Schade hatte ein breit gefächertes Spektrum an Informationen vorbereitet und erzählte den Gästen unter anderem von der Arbeit der Geschäftsbereiche Werkstätten der PLSW. Die Werkstätten verstehen sich als sozialer Dienstleister im Arbeits- und Entwicklungsfeld für ihre Mitarbeiter. Das Ziel einer Vermittlung auf den ersten Arbeitsmarkt oder auf angegliederte Arbeitsplätze bei Unternehmen unter dem Dach der Werkstatt ist die Hauptaufgabe. Dabei unterstützen Werkstätten Inklusionsbestrebungen und entwickeln vielfältige Arbeitsmöglichkeiten intern und extern auf regionaler Ebene.

Anschließend führte Torsten Busse (Betriebsstättenleiter der Lothar-Wittko-Werkstatt) durch die Werkstatträume und ermöglichte damit einen besonders tiefen und interessanten Einblick auf die zahlreichen Angebote der Werkstatt und die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen.

Auch Dirk Ersfeld berichtete über seine Arbeit beim Betrieblichen Integrations-Management (BIM) und erzählte den Gästen dass die Rechte von Menschen mit Beeinträchtigungengestärkt und auf gleichberechtigte Teilhabe bezüglich Bildung und Arbeit, sowie die Aktivitäten gezielt darauf ausgerichtet werden. Seit 2012 akquiriert das Team systematisch Praktikumsstellen außerhalb der Werkstätten. Damit erfüllen sie auch die im Fachkonzept der Bundesagentur für Arbeit formulierte Forderung, die Maßnahmen insbesondere im Berufsbildungsbereich noch mehr auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fokussieren.

Nach einem gemeinsamen Essen verabschiedeten sich die Gäste mit vielen neuen Eindrücken und Erkenntnissen für ihre weitere Arbeit.