Die EDEKA-Gruppe
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EDEKA Handelsgesellschaft Nord mbH EDEKA Minden-Hannover Stiftung & Co. KG EDEKA Handelsgesellschaft Rhein-Ruhr mbH EDEKA Handelsgesellschaft Hessenring mbH (kein Internetauftritt) EDEKA Handelsgesellschaft Nordbayern- Sachsen-Thüringen mbH EDEKA Handelsgesellschaft Südwest mbH EDEKA Handelsgesellschaft Südbayern mbH |
EDEKA ist der älteste genossenschaftliche Zusammenschluss seiner Art in Europa. Sie genießt seit Jahren das Vertrauen von vielen Millionen Verbrauchern. Die Marke EDEKA feierte 2007 ihr 100-jähriges Jubiläum und ist bekannt und beliebt wie nie zuvor.
| 1898 | Ein Kaufmann aus Berlin erfand das Prinzip EDEKA: Fritz Borrmann schuf gemeinsam mit 20 weiteren Kaufleuten die erste regionale „Einkaufsgenossenschaft der Kolonialwarenhändler im Halleschen Torbezirk zu Berlin“ – kurz E.d.K. |
| 1907 | Gemeinsam mit Dr. Karl Biller gründete er den „Verband deutscher kaufmännischer Genossenschaften e.V.“ – einen Zusammenschluss von insgesamt 23 Einkaufsgenossenschaften. Gut einen Monat später, am 25.November 1907, traten die Verbandsgründer erneut zusammen und riefen die „Zentraleinkaufsgenossenschaft des Verbandes deutscher kaufmännischer Genossenschaften eGmbH“ ins Leben. Das Startkapital belief sich auf 800 Mark – und wohl keiner der Unterzeichner ahnte, dass daraus einmal die heutige EDEKA Zentrale AG & Co.KG werden könnte. |
| 1911 | Verband und Zentrale übernahmen die Rechte an dem Wort- und Bildzeichen „E.d.K.“
Damit war der Weg für ein einheitliches Werbe- und Warenzeichen der EDEKA-Gruppe geebnet. EDEKA-Kaufleute brachten die ersten Eigenmarken auf den Markt. |
| 1914 | Die EDEKA-Gruppe unterstützt ihre Kaufleute durch die Gründung einer eigenen Genossenschaftsbank eGmbH. |
| 1925 | EDEKA bot bereits 25 Eigenmarken an, darunter Produkte wie Kakao, Malzkaffee, Tafelsalz und Haferflocken, aber auch Kernseife, Kerzen und Bohnerwachs. |
| 1945 | Nach dem 2. Weltkrieg begann der Wiederaufbau fast bei Null. Hatte die EDEKA-Gruppe 1935 noch aus 525 Genossenschaften mit insgesamt 45.000 Mitgliedern bestanden, waren es 1945 nur noch 120 Genossenschaften. |
| 1954 | Aus Amerika wird ein neuer Einkaufstrend nach Deutschland importiert: die Selbstbedienung! Kunden nehmen sich fertig gepackte Ware selbst aus den Regalen. EDEKA passt sich diesem Wandel an, schafft 150 Vorverpackungsmaschinen an und stellt sie den Genossenschaften zur Verfügung. |
| 1955 | EDEKA erkennt als erste Handelsgruppe die Vorzüge der Tiefkühlkost und führt sie flächendeckend in allen Regionen ein. |
| 1970 | Der Ölschock lähmt die Wirtschaft, Arbeitslosigkeit grassiert. EDEKA wirbt bei seinen Kunden um Sympathie und engagiert Showmaster Rudi Carrell als Werbefigur: „Vom laufenden Band„ an die EDEKA-Kasse…. |
| 1963 | EDEKA führt frische Backwaren, Molkereiprodukte und Frischfleischmärkte ein. |
| 1983 | Die warenwirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Bielefelder AVA AG beginnt, die unter dem Namen Marktkauf besonders in unserem Absatzgebiet bekannt ist. |
| 2005 | EDEKA gelingt ein strategischer wichtiger „Coup“: Der Beitritt zur internationalen Einkaufsallianz Alidis, an der französischen ITM Enterprise- Gruppe (Intermarche) und der Eroski Gruppe aus Spanien, stärkte die Position der EDEKA-Gruppe deutlich. Im eignen Land konnte durch die Übernahme der Spar Handels AG sowie den Einstieg in das wachsende Discount-Segment mit der Vertriebsschiene Netto der Marktanteil der EDEKA-Gruppe erheblich ausgebaut werden. |
| 2009 | Ein weiterer Meilenstein war die Übernahme von mehr als 2.300 Plus-Filialen. Bis Mitte 2010 werden die Standorte zu großen Teilen auf das erfolgreiche Konzept von Netto Marken-Discount umgestellt. |
Hinter dem Erfolg von EDEKA steht eine klare Strategie. Die Gruppe fokussiert sich auf zwei starke Kerngeschäftsfelder, die eine solide und zukunftsweisende Basis für die Fortentwicklung des Unternehmens bilden:
Erstens das von selbstständigen Einzelhändlern geführte Vollsortimentsgeschäft.
Zweitens ein starkes Discount-Konzept mit dem expandierenden Tochterunternehmen Netto-Marken-Discount.
Vollsortiment und Discount – im Portfolio der EDEKA-Gruppe macht gerade die Synthese aus beiden Vertriebssparten den Erfolgsfaktor aus. Mit beiden Formaten zeigt sich die Gruppe gerüstet, das organische Wachstum weiter auf dem harten Wettbewerbsmarkt zu forcieren.
Die EDEKA-Gruppe ist genossenschaftlich strukturiert. Die EDEKA Zentrale, die sieben Re¬gionalgesellschaften und die Einzelhändler vor Ort arbeiten Hand in Hand, um allen Kunden stets ein attraktives Sortiment zu bieten.
Basis der EDEKA-Gruppe sind die 4.500 selbstständigen EDEKA-Kaufleuten, die in neun regionalen Genossenschaften zusammengeschlossen sind. Die Genossenschaften halten alle Anteile an der EDEKA Zentrale sowie 50 Prozent der Anteile an den EDEKA-Regionalgesellschaften.
Die EDEKA Zentrale in Hamburg verantwortet die strategische Führung der Gruppe. Sie bündelt das nationale Warengeschäft einschließlich der Eigenmarken-Entwicklung und Qualitätssicherung, steuert Marketing und nationale Werbung und bietet weitere nationale Dienstleistungsfunktionen. Über das Tochterunternehmen Netto Marken-Discount sowie weitere Beteiligungen ist die Zentrale auch im operativen Einzelhandelsgeschäft tätig.
Die sieben EDEKA-Regionalgesellschaften, die sich zu jeweils 50 Prozent im Besitz der Genossenschaften und der Zentrale befinden, steuern das operative Geschäft in der Fläche und beliefern den EDEKA-Einzelhandel täglich mit frischen Lebensmitteln. Mit eigenen Produktionsbetrieben für Fleisch und Wurst sowie tagesfrische Backwaren sichern sie der Edeka-Gruppe einen deutlichen Wettbewerbsvorteil.

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